
AKUPUNKTUR
Gezielte Impulse mit feinen Nadeln
Bei der Akupunktur werden sehr feine Nadeln an ausgewählten Akupunkturpunkten gesetzt.
Welche Punkte verwendet werden, richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild und der TCM-Diagnostik.
Akupunktur kann beispielsweise begleitend eingesetzt werden bei:
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Schmerzen und Verspannungen
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Kopfschmerzen und Migräne
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Stress und innerer Unruhe
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Schlafproblemen
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Verdauungsbeschwerden
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Erschöpfung
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Zyklusbeschwerden
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weiteren funktionellen Beschwerden
LASERAKUPUNKTUR
Akupunktur ohne Nadeln
Bei der Laserakupunktur werden ausgewählte Akupunkturpunkte mit niedrig dosiertem Laserlicht stimuliert – ohne Nadelstich.
Die Methode ist schmerzfrei und eignet sich besonders für Menschen, die empfindlich auf Nadeln reagieren oder eine nadelfreie Behandlung bevorzugen.
Besonders bei Babys und Kindern bietet sie eine sanfte Möglichkeit, Akupunkturpunkte zu stimulieren.
Sie kann aber ebenso bei Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden.
Sanfte Impulse – ganz ohne Nadeln.
SHONISHIN
Sanfte Kinderbehandlung ohne Nadeln
TUINA
TCM mit den Händen
Shonishin ist eine aus Japan stammende Behandlungsmethode speziell für Babys und Kinder.
Dabei werden mit kleinen speziellen Instrumenten sanfte Streich-, Klopf- und Druckreize auf der Haut und an ausgewählten Bereichen gesetzt, ohne die Haut zu durchstechen.
Die Behandlung wird an Alter, Entwicklung und aktuelle Situation des Kindes angepasst.
Shonishin kann beispielsweise begleitend eingesetzt werden bei Themen wie:
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Unruhe
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Schlaf
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Verdauung und Koliken
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Regulation
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Konzentration
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emotionaler Unausgeglichenheit
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wiederkehrenden Belastungen im Kindesalter
Tuina ist die traditionelle manuelle Behandlungsmethode der Chinesischen Medizin.
Sie verbindet unter anderem Massage-, Druck-, Mobilisations- und Dehntechniken und orientiert sich dabei an den Grundlagen der TCM.
Je nach Behandlung kann Tuina kräftig und aktivierend oder ruhig und entspannend eingesetzt werden.
Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise:
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muskuläre Verspannungen
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Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden
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Bewegungseinschränkungen
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körperliche Belastung und Sport
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Stress und Anspannung
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allgemeine Entspannung und Regeneration
SCHRÖPFEN
Unterdruck als gezielter Reiz
GUA SHA
Gezielte Streichreize auf Haut und Gewebe
Beim Schröpfen werden spezielle Schröpfgläser auf ausgewählte Körperbereiche aufgesetzt.
Durch den entstehenden Unterdruck wird ein gezielter Reiz auf Haut und Gewebe ausgeübt.
Neben dem klassischen Schröpfen kann auch mit bewegten Schröpfgläsern – sogenannten Running Cups – gearbeitet werden.
Schröpfen wird beispielsweise bei muskulären Verspannungen und zur Unterstützung der Regeneration eingesetzt.
Nach einer Behandlung können vorübergehend deutliche rötliche oder violette Verfärbungen entstehen. Darüber wird vor der Behandlung informiert.
Beim Gua Sha wird die Haut mit einem speziellen abgerundeten Instrument wiederholt ausgestrichen.
Die Technik wird vor allem an Bereichen eingesetzt, in denen Spannung oder muskuläre Beschwerden bestehen.
Wie beim Schröpfen können dabei vorübergehende Hautverfärbungen entstehen.
MOXIBUSTION
Wärme als Teil der TCM
OHRAKUPRESSUR
Kleine Impulse am Ohr
Bei der Moxibustion wird getrocknetes Beifusskraut – Moxa – verwendet, um ausgewählte Akupunkturpunkte oder Körperregionen gezielt zu erwärmen.
Die Wärme wird häufig als angenehm und tiefgehend empfunden.
In der TCM wird Moxa insbesondere dann eingesetzt, wenn Wärme und Stärkung Teil des individuellen Behandlungskonzepts sind.
Das Ohr wird in der TCM und verwandten Behandlungssystemen als Reflexzone des Körpers genutzt.
Bei der Ohrakupressur können ausgewählte Punkte beispielsweise mit kleinen Samen oder Kügelchen stimuliert werden.
Dadurch können bestimmte Punkte auch zwischen den Behandlungsterminen selbstständig weiter stimuliert werden.
TCM-ERNÄHRUNG
Ernährung passend zur individuellen Situation
DIE KOMBINATION
Nicht eine Methode – sondern die passende Behandlung
Auch Ernährung ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Dabei geht es nicht um starre Ernährungspläne oder Verbote.
Je nach individuellem TCM-Muster können alltagstaugliche Empfehlungen zu Lebensmitteln, Zubereitung und Essgewohnheiten Teil der Begleitung sein.

Oft liegt die Stärke nicht in einer einzelnen Methode.
Je nach Situation kann beispielsweise Akupunktur mit Tuina, Schröpfen mit Gua Sha, Moxa mit Akupunktur oder bei Kindern Shonishin mit Laserakupunktur kombiniert werden.
Welche Methoden eingesetzt werden, wird nach der TCM-Anamnese individuell entschieden.
Keine Behandlung nach Schema F.
Was braucht dein Körper gerade?
Diese Frage steht am Anfang – nicht die Auswahl eines fertigen Behandlungspakets.
Beraten. Behandeln. Begleiten.
Viele Wege – individuell kombiniert
Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt unterschiedliche Behandlungsmethoden.
Welche davon eingesetzt werden, richtet sich nicht nach einem festen Programm, sondern nach deinem Anliegen, deiner TCM-Anamnese und deiner aktuellen Situation.
Manchmal steht eine Methode im Mittelpunkt, häufig werden verschiedene Techniken sinnvoll miteinander kombiniert.
Beraten. Behandeln. Begleiten.
